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Nach Mallorca kam Peñíscola

Nach dem Trainingslager in Mallorca, mit dem Sauerland-Team, bei dem ich Kontakt mit einem top Trainer „Peter Sauerland“, welcher unter anderem Triathlon Profi Boris Stein zu seinen Erfolgen verhilft, knüpfen konnte, konnte ich mit einem straffen Trainingsplan ausgestattet mein zweites Trainingslager in Peñíscola starten.

In Deutschland hatte ich schon mit dem Veranstalter Sport Coast und Volker Mergen Kontakt aufnehmen können. Aus dem Gespräch ergab sich, dass ich an Spaniens Orangenblütenküsten als Radguide meine Kilometer sammeln konnte.CIMG0099

Volker Mergen ist schon seit Jahren mit der Gegend vertraut und organisiert dort Trainingscamps für jede Leistungsklasse. Bisher kannte ich das spanische Festland nur als Urlaubsziel und aus Erzählungen, umso mehr war ich positiv überrascht. Die verkehrsarmen gut asphaltierten Straßen sind für Radfahrer ein Traum!
Auch an Höhenmeter und anspruchsvollen Touren mangelt es nicht. Egal in welche Richtung man ausfährt überall liegt ein fruchtig angenehmer Duft von Orangen in der Luft.
Die Gegend bietet alles was man für ein anspruchsvolles Training benötigt, egal ob Kraft am Berg oder einfach mal auf der Ebene mit Power in die Pedale treten. Die Ortschaften Benicarló, Morella, Vinaros,… sind kleine verschlafene Ansammlungen von Häusern und mal ist eine Burg oder Ruine im Zentrum die gerne zu einem Wasser- oder Kaffeestopp einladen.

Das Wetter ist fürs Radeln perfekt und somit nehme ich nach den 12 Trainingstagen viel bräune und Kanten meiner Shirts und Hosen mit in die Heimat. Ebenso Klasse wie zum Radeln bietet sich die schöne Strandpromenade an. Hier kann man direkt nach Rückkehr der Radtour einen Koppellauf anhängen. Von ein bis zwanzig Kilometer ist alles möglich. Auch Trail-Läufe lassen sich in dieser Gegend gut in den Trainingsplan integrieren.

Zur gleichen Zeit meines Aufenthalts fand eine Triathlon Mitteldistanz in Peñíscola mit Start an der Burg statt. Perfekt für alle Saisonfrüheinsteiger geeignet und eine tolle Sache um Trainingslager und Wettkampf miteinander zu verbinden.

Schwimmen im Meer lässt sich um diese Jahreszeit morgens oder nachmittags nach dem Training perfekt mit einbauen, denn das Meer ist nur wenige Meter entfernt. Passend dazu waren die Neos von Tri11 natürlich auch mit dabei.
CIMG0045Wer lieber Kacheln zählen möchte hat die Möglichkeit ins etwa 15 Minuten entfernte Hallenschwimmbad zu gehen, dort steht einem eine 25 Meter Bahn zur Verfügung bei der alle acht Bahnen für Schwimmer abgeleint sind.

Durch die Apartanlage hat man auch die Möglichkeit seine eigene Verpflegung, welche alle in der Umgebung gekauft werden kann aufzubewahren.CIMG0031

Genug zur Gegend, jetzt zum Training.
Da SportCoast Giant Partner ist, hat er meist Jahresaktuelle Giantmodelle im Rennrad, MTB und Trekkingbereich im Radkeller der Hotelanlage zur Verfügung. Außerdem ist vor Ort Verpflegung von Sponser und OatSnack erhältlich, somit kann man sich lästiges Gepäck sparen.
Da ich von Peter Sauerland mit einem gut gefüllten Trainingsplan angereist bin, konnte ich diesen perfekt in das Camp dort integrieren.
Aufgebaut war mein Trainingslagerrhytmus nicht wie üblich in einem drei Belastungstage, Ruhetag, zwei Belastungstage, Ruhetag sondern aufgrund der individuellen An- und Abreise in einem drei Belastungstage, Ruhetag, drei Belastungstage, Ruhetag Rhythmus.CIMG0041Im Ersten Block standen Einrollen, eine Wellige und eine Bergige Etappe an, dazu kamen jeweils Koppelläufe von 4, 9 und 12 Kilometer. Den ersten Ruhetag nutze ich um die Gegend etwas zu erkunden und mich am Strand einfach etwas zu erholen um wieder entspannt in den zweiten Block zu starten. Dieser enthielt zwei längere Radausfahrten mit 110-140 km und anspruchsvollem Höhenprofil sowie eine qualitative Kraft am Berg Einheit, ebenso kamen intensivere Koppelläufe dazu. Der zweite Ruhetag wurde wieder zur Entspannung genutzt und ein ausgiebiges Freiwassertraining im Meer wurde mit eingebaut. Der letzten Belastungsblock startete mit der Königsetappe welche mit 160 km und 2500hm abgeschlossen wurde. Am vorletzten Tag wurde eine etwas kürzere intensivere Radausfahrt mit längerem Koppel eingebaut und am letzten Tag wurde eine entspannte 85 km Ausfahrt zum Ausrollen genutzt. Besonders Hilfreich bei den Radausfahren war mein Garmin EDGE 1000, welche durch das große Display und die Klasse Lesbarkeit bei jedem Lichtverhältnis positiv überzeugte. Ich hatte alle Routen von kurz bis Lang darauf abgespeichert und war somit für jeden Wunsch der Gruppe flexibel. Kurz die Strecke ausgewählt und die Karte im Richtigen Maßstab eingestellt und schon konnte die Tour losgehen.
Vielen Dank an CardioZone für die Bereitstellung des Gerätes.
Unsere Verpflegung vor Ort wurde ergänzt mit Immun Biest welches uns wieder Erkältungsfrei und vollkommen fit bis in die Heimat begleitete. Auf den Radausfahrten hatten wir die Gels von GU und Riegel von Clif mit dabei. Allerdings werde ich über meine Ernährung im Trainingslager und Wettkampf einen gesonderten Bericht schreiben. Wieder sehr hilfreich war das SP6.0 von Compex, welches mich nach jedem Training wie ein privater Masseur behandelte. So konnte ich mit Entspannter Muskulatur trainieren und senkte die Verletzungsanfälligkeit-genaueres könnt ihr aus meinen separaten Compex Berichten erfahren.
Nach neun Trainings- und zwei Ruhetagen kam ich erschöpft wieder in Deutschland an. Jetzt heißt es für einen kurzen Moment durch schnaufen, bis die heiße Phase des Trainings beginnt und die ersten Wettkämpfe starten. Mit den zurückgelegten Trainingseinheiten in dieser Trainingsperiode kann ich sehr zufrieden sein und nun in die kommende starten.

Bleibt sportlich ;)
Euer TRImmDich - Christian Piri