Kategorie Archive: Training/Coaching

Mein Ironman Maastricht

Nachdem Silke ihren großartigen Bericht und ihre Erfahrungen geteilt hat. Wollte ich auch noch ein oder zwei Worte zu meinem Rennen schreiben.

Wie es bei so Wettkämpfen ist, fühlt man sich schlapp und nicht gut vorbereitet...bis der Startschuss eben fällt.

Die Uhr im BlickMein Schwimmen war super, eine brenzlige Situation gab es als ich auf der zweiten Hälfte war und mit frontal mit einem Schwimmer zusammengestoßen bin. Irgendwie hatte es derjenige nicht ganz so mit der Orientierung und schwamm mitten bei uns auf der Seite.

Nach einer für mich gute Schwimmzeit, ging es noch im trockenen aufs Rad. Die ersten 70 km blieb es auch trocken und ich konnte meine Wattwerte aufs Pedal bringen. Es lief wie geplant und ich konnte ein paar Plätze aufholen. Der Rest der Radstrecke musste dann im Regen absolviert werden, durch den Straßenbelag und die Wirtschaftswege welche in Maastrich die Radstrecke bildeten, sah das Rad eher nach Crossrennen als nach Triathlon aus...Chris Bike 2
Bei km 130 kamen dann völlig plötzlich Krämpfe im Oberschenkel und das genau vor einer Steigung. Irgendwie kam ich die 200m Rampe hoch und versuchte danach meine Beine wieder locker zu fahren. Leider klappte es nicht so recht und ich musste mein Tempo auf den letzten 50 km drosseln, was mir meine angepeilte Radzeit versaute :(

Also Laufen und wieder aufholen, auch hier lief es anfangs prima, aber auch hier bekam ich ab km 22 plötzlich Krämpfe und ich konnte mein Tempo nicht halten.

Chris runMit meiner Zeit kann ich trotzdem zufrieden sein. Auf einem wesentlich schwereren Kurs als Frankfurt im Vorjahr eine neue Bestzeit aufgestellt.

Wenns im Sport nicht so toll läuft, läufts eben Privat und bei der Partnerin :)
mehr könnt ihr auf unserer Seite auf Facebook lesen

 

 

Bleibt sportlich

Euer TRImmDich – Christian Piri

Meine Erfahrungen mit dem Garmin Varia Fahrrad-Radar Rücklicht RTL 501

Vor einigen Wochen habe ich das Varia Radar von Garmin bekommen, vielen Dank an CardioZone-Sportgeräte für das Testgerät.
Wer kennt das nicht, man fährt auf einer Seitenstraße und denk an nichts böses und plötzlich hupt es hinter einem und man wird von einem Auto geschnitten.Garmin-Varia-Fahrrad-Radar-Ruecklicht-RTL-501-02

So eine oder ähnliche Situationen hat jeder Radfahrer schon erlebt.

Und genau für solche Situationen finde ich das Radar perfekt. Man wird frühzeitig gewarnt ob ein oder mehrere Fahrzeuge kommen.
Auswählen ob man das ganze akustisch, optisch oder beides auf seinem Garmin EDGE Gerät angezeigt haben möchte.

Ich hatte das Radar an meinem Rennrad montiert und war damit auf Fuerteventura im Trainingslager.
Also perfekte Bedingungen um alles ausgiebig zu testen.
Gleich an der ersten Ausfahrt war ich von dem Gerät begeistert. Wir sind mit einer 8 Fahrer starken Gruppe gefahren und egal an welcher Position ich mich befand, das Radar zeigte miRadar_Edge (2)r immer die Autos an welche hinter uns waren.
Garmin verspricht das bis zu 8 Fahrzeuge einzeln angezeigt werden, bis zu  Fahrzeuge habe ich gesehen und diese waren auch immer mit dem dazugehörigen Abstand abgebildet.Radar_Edge (3)

Die Akkulaufzeit wird mit vier Stunden angegeben, bei mir hielt es meist sogar etwas länger. Wenn man nun eine längere Ausfahrt geplant hat, hatte ich das Radar auf viel befahrenen Straßen einfach ausgeschaltet und nur auf den wenig befahrenen an.
Denn genau auf den wenig befahrenen Straßen finde ich es sehr sinnvoll.

Für mich ein Kauftipp an alle technikaffinen Radler und an diejenigen die gerne wissen möchten was hinter sich im Straßenverkehr los ist.
Optisch ist das Radar ein etwas größeres Rücklicht, klar aerodynamisch ist etwas anderes, aber um diesen Punkt geht es dabei ja nicht ;)Garmin-Varia-Fahrrad-Radar-Ruecklicht-RTL-501-04

Die Bedienung ist redlich ein, Radar einschalten-mit dem EDGE koppeln und schon kann es los gehen!

Vielleicht konnte ich dem ein oder anderen die Entscheidung abnehmen und ihm das noch benötigte Argument zukommen lassen :)

Bleibt sportlich

Euer TRImmDich – Christian Piri

2015…halb optimal

11731742_1601451556780985_8633964985110254874_oDie Saison ist schon seit langem vorüber, eigentlich sollte die Vorbereitung auf 2016 beginnen. Aber es kam doch alles anderes wie geplant.

Ihr fragt euch sicher:“ der Ironman Frankfurt war doch schon im Juli, warum veröffentliche ich den Erfahrungsbericht jetzt noch einmal im Blog, auf Facebook wurde er ja schon veröffentlicht?!“

Der Tag in Frankfurt, war 2015 mein persönliches Highlight. An diesen Tag erinnere ich mich gerne zurück und genau aus diesen Erinnerungen schöpfe ich wieder neuen Mut, neue Motivation. Auch wenn es momentan nicht rund läuft, nach Tiefen kommen auch wieder Höhen.

"Alle Hindernisse und Schwierigkeiten sind Stufen, auf denen wir in die Höhe steigen"
Friedrich Nietzsche

Mein eigentlicher Plan war, nach einem überlasteten Knie, nach dem Ironman, eine ausgiebige Belastungspause einzuplanen und im Oktober wieder gemächlich mit den Grundlagen zu beginnen.
Leider kam nach der Pause in der ich regenerieren und neue Motivation schöpfen konnte, nicht wie geplant der Aufbau meiner Grundlagen, sondern eine weitere Verletzungspause. Ausgang bis dato noch unbekannt.
Somit ist meine Jahresplanung die ich komplett abgeschlossen hatte, "für die Katz" und es kann wieder von vorne geplant werden.
Noch ist Zeit sich alles in Ruhe zu überlegen und zu planen. Der wichtigste Punkt, an dem die meisten Fehler entstehen ist der Trainingseinstieg. Meist wird dieser zu früh und zu intensiv gewählt. Mit meiner Trainerin Heidi Sessner, kann mir das aber nicht passieren. Auf Sie ist wirklich verlass. Hinter jedem Trainingsplan und jeder Einheit, welche ich von Ihr bekomme, sehe ich einen Sinn und bekomme die nötigen Details dazu.
Hierzu schon einmal Herzlichen Dank. Es motiviert mich sehr mit Dir zusammen zu arbeiten und Deine Unterstützung ist super!

gegend_fuerte_20090512_1839040076Ein paar Eckpunkte zu meiner geplanten Saison 2016
Am 31.07.2016 beim Ironman Maastricht werde ich meinen Hauptwettkampf einplanen, als Vorbereitung steht die Challenge Heilbronn am 19.06.2016 an.
Trainingslager wurden natürlich auch 1mit in die Vorbereitung aufgenommen.
Ich freue mich nächstes Jahr zum ersten Mal auf den Kanaren in Fuerteventura mit TB-Active meine Grundlagen auszubauen um dann in Peñíscola mit Sport Coast am Tempo zu arbeiten.

Es gibt also wieder viel zu tun nächste Saison, aber nicht nur Trainings- und Wettkampftechnisch gibt es einiges an Arbeit. Wer meine Facebook-Seite TRImmDich-Christian Piri verfolgt, hat sicher mitbekommen das es in Karlsruhe eine neue Triathlon-Abteilung gibt.

PSK_TRI_neu_web_RGB
Als Abteilungsleiter, des PSKarlsruhe TRIATHLON, steht auch dort einiges an Arbeit und organisatorischem Geschick an. Aber es macht Spaß und die Resonanz zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

Ich freue mich auf die kommenden Aufgaben, die neuen Erfahrungsberichte und Produkttests.

Ein sehr großer Dank geht an alle die mich unterstützen, vor allem an CardioZone der mich mit Produkten und Support klasse unterstützt.

Bleibt sportlich

Euer TRImmDich – Christian Piri

Warum nach Hawaii wenn man in Deutschland „Frankfurt“ hat :)

Unser Weg zum IRONMAN Frankfurt 2015! Ich finde es immer schwer wenn man vor einem leeren Blatt Papier sitzt und überlegt was ist interessant, was ist lesenswert und wie schreibe ich es überhaupt... In diesem Fall habe ich schon genug Inspiration einfach los zuschreiben. Also fange ich mal vorne an: Es war Juni 2014, damals trafen Silke und ich die...
Mehr lesen

FC 25 & 35 Hydration System von Profile Design

Seit einiger Zeit fahre ich auf meinem Triathlonrad mit dem FC25 und FC35 Trinksystem von Profile Design.

IMG_20150701_110042

Nach ausgiebig Trainings- und Wettkampfkilometern gibt es viel Licht und nur wenig Schatten.
Gerade bei dem heißen Wetter momentan, ist es wichtig regelmäßig zu trinken.
Die Montage des Systems ist sehr einfach.
Klettbänder auf, um die Extencions gelegt und wieder festgeklettet.
Die Flasche hebt durch ein kleines Klettband, welches durch eine Öse gezogen wird. Dies ist etwas fummelig und die Flasche hat trotz angezogenem Band etwas spiel.
Dies merkt man auch während der Fahrt auf unebener Straße. Es spritzt und tropft durch die Vibration leicht. Die Storage Box hinter der Flasche ist eine super Idee, aber wird der Untergrund zu rau oder gar Kopfsteinpflaster, kann es schon passieren, dass sich der Inhalt verabschiedet.2015-03-22 17.22.42

Das Befüllen sowohl vor, als auch während dem Wettkampf ist durch die Gummiabdeckung, sehr einfach.
Der flexible Tinkhalm, macht einen wesentlich sichereren Eindruck als der starre des Vorgängermodells "Aero HC". Er kann einfach auf der Flasche befestigt werden und ist somit nicht mehr im Weg.

Die Platzierung der Computermount, ist perfekt einzusehen und der Blick muss nicht mehr von der 2015-03-22 17.22.48Straße genommen werden um auf sein Garmin Gerät zu schauen. Ob das im Gesamten nun ein aerodynamischer Vor- oder Nachteil ist, sollte jeder für sich selbst entscheiden.

Nach dem Training ist das Trinksystem einfach zu reinigen. Entweder komplett in die Spülmaschine oder einfach kurz ausgespült und zum Trocknen auf den Kopf gestellt.

Alles in Allem fällt mein Fazit durchweg Positiv aus!
Eine eindeutige Kaufempfehlung für jene, die ein durchdachtes Trinksystem benötigen!

Bleibt sportlich

Euer TRImmDich – Christian Piri

70.3 Kraichgau – nicht nur das Rennen war etwas Besonderes – sondern auch die Wochen davor

2015-06-10 11.15.57Man sollte meinen irgendwann geht alles rund und es kann nichts mehr schief gehen...aber dann kommt es doch ganz anders.

Die Pleiten, Pech und Pannen Serie wollte auch am Wettkampftag nicht abreißen, aber soweit bin ich noch nicht. Begonnen hat alles nach dem Heidesee-Triathlon in Forst.

Nach einem super Ergebnis für mich in Forst, ging es danach ans Ausladen und Material checken. Bei meinem Rad, welches ich mir individuell vom Trainings-Wissenschaftlichem Zentrum in Koblenz, kurz TWZK habe aufbauen lassen, bemerkte ich, dass mein Vorbau lose/locker war.
Ich dachte mir während dem Rennen ist alles gut gegangen, also Drehmomentschlüssel raus und die Schrauben wieder nachgezogen.

Eine Woche später, Streckencheck in Frankfurt.
Nachdem wir morgens die Schwimmstrecke abgeschwommen sind, ging es nachmittags aufs Tri-Bike, um die Strecke zu erkunden.
Ein wichtiger Materialtest war die Kopfsteinpflaster-Passage in Hochstadt. Nach der Durchfahrt dort hatte ich wieder das Gefühl es sei etwas nicht ganz in Ordnung mit dem Rad, auf den ersten schnellen Blick konnten wir aber nichts erkennen.
Am Abend habe ich das Rad komplett unter die Lupe genommen und musste feststellen, dass der Vorbau gerissen war.
Also machte ich mich Sonntags auf den Weg nach Koblenz zum TWZK, die mir das Rad glücklicherweise komplett durchcheckten und einen neuen Vorbau montierten.

Aber der „Radärger“ war nicht genug, zudem ging noch meine Garmin 920XT kaputt, ein Softwarefehler. Ich muss einen großen Dank an CardioZone Sport aussprechen, die mir in kürzester Zeit eine neue Uhr zukommen ließen.

Freitags, vor Kraichgau, bekam ich dann auch mein Rad wieder, neuer Vorbau und die Sicherheit, dass es am Sonntag funktionieren sollte.

Samstags schwang ich mich nochmals aufs Rad und checkte alles, dabei merkte ich, dass die Schaltvorgänge nicht sauber verliefen.
Somit gab ich es vor dem Bike-Check-In in die Hände von D-Cycles aus Forst, welche mir die komplette Schaltung neue justieren und einstellen mussten.

Soviel also zu den Wochen vor dem 70.3 Kraichgau, jetzt zum eigentlichen Rennbericht :)
Nachdem die Zeit vor dem Rennen nicht ganz ideal verlief und ich Mental doch sehr angeschlagen war, lief der Rennmorgen in gewohnter Ruhe ab.2015-06-10 11.15.35
Einzig die Änderung, dass Silke und ich erste Presseerfahrungen mit den Badische Neuste Nachrichten sammeln durften, machten etwas ganz besonderes aus dem Renntag.
Morgens ging es schon los, Foto beim Bike-Check...aber wie es so ist, bleibt es nicht bei einem oder zwei...es wurden Minuten lang Bilder geschossen, bis das Perfekte „im Kasten“ war. Danach ging es weiter, Bilder im Neo vor dem Start und noch eine kleine Plauderei hier und da.2015-06-08 17.26.29
Bis es dann hieß, „die schwarzen Badekappen“ bitte in den Vorstartbereich, die kompletten Probleme im Vorfeld waren nun vergessen und ich war vollkommen auf das Rennen fokussiert.
Startschuss um 9:20 Uhr, es ging los. Ich war mitten im Getümmel, soviel wie dieses Jahr hatte ich noch nie abbekommen, bis hin zur ersten Boje bekam ich ständig Schläge auf den Kopf und austretende Füße ab. Nach der ersten Boje konnte ich mich endlich aus dem Pulk befreien und mein eigenes Rennen schwimmen. Glücklicherweise kenne ich die Strecken im Kraichgau sehr gut und konnte trotz der noch tiefstehenden Sonne die Bojen direkt anschwimmen.
Mit 29:32 min stieg ich aus dem Wasser, nicht ganz das, was ich mir vorgenommen hatte, aber aufgrund der „Prügelei“ am Anfang bin ich mit dieser Zeit sehr zufrieden.
Das Wechseln klappte ohne Probleme und ich stieg dann leider doch mit einem mulmigen Gefühl aufs Rad.
Die ersten Kilometer liefen sehr gut, ich konnte meine geplanten Wattwerte umsetzen und war fleißig am überholen, die Marengo Scheibe und das 88er, trieben mich durch die Windverhältnisse weiter nach vorne. Mit diesen Laufrädern läuft es einfach!
Auch durch die Top Einstellung der Schaltung von D-Cycles am Vortag, liefen die Schaltvorgänge wie am Schnürchen!
Auf D-Cycles ist immer verlass und man ist dort super aufgehoben!
Doch dann kamen wieder Zweifel an meinem Rahmen auf. Mit Länge der Radstrecke war immer mehr ein Knacken im Lenkerbereich zu hören. Daraufhin fuhr ich die Abfahrten etwas vorsichtiger und war Mental sehr angespannt, ob ich den Bikesplit überhaupt beenden kann.
Das Knacken und Klappern blieb. So sehr wie dieses Jahr im Kraichgau, freute ich mich noch nie mein Rad in der Wechselzone abstellen zu können. Es hielt glücklicherweise die 90km aus und ich konnte nach einer Radzeit von 2:33 Std. aufs Laufen wechseln.
Kaum auf der Laufstrecke, bekam ich Probleme mit meinem Körper. Eigentlich macht mir die Hitze nichts aus. Aber dieses mal musste ich wirklich sehr dagegen ankämpfen und hatte Probleme meine Füße voreinander zu setzen. Plötzlich sah ich teils verschwommen, doppelt und bekam massives Seitenstechen, somit wusste ich, dass ich mich an den Verpflegungstationen massiv runter kühlen musste.
Somit passte ich meine Taktik an und wusste, mein Ziel unter 1:30 zu laufen, rückte in weite Ferne.2015-06-10 11.15.40
Ich schleppte mich auf der ersten Laufrunde von Verpflegung zu Verpflegung und nahm alles mit, was ich bekommen konnte. Hilfreich war es, dass ich mir zum kühlen Eiswürfel krallen konnte, mit denen ich es in den Griff bekommen habe und endlich wieder in einen normalen Laufrythmus kommen konnte.
Ich behielt meine Verpflegungs- und Kühltaktik bis ins Ziel bei und konnte dann mit einer für mich enttäuschenden Laufzeit von 1:36 Std. ins Ziel laufen.
Mit meiner Gesamtzeit von 4:44 Stunden kann ich Rückblickend doch sehr zufrieden sein, immerhin ist es eine Verbesserung von 10 Minuten im Vergleich zu 2014.
Mit meinem 40. Platz in der AK 25-29 war ich doch überrascht, denn im Vorjahr war ich noch 29. und 10 Minuten langsamer.

IRONMAN lockt doch ein stärkeres Starterfeld an, selbst wenn ich meine geplante Idealzeit geknackt hätte, wäre ich noch an den Top Ten meiner AK vorbei geschrammt.
Nachdem Zieleinlauf war der Tag aber noch lange nicht vorbei. Es ging gleich in den Finisher Bereich, bei der ich mich den Fragen der BNN Reporterin stellen durfte und so mein Rennen noch einmal aufarbeiten musste. Was dabei für ein super Bericht entstanden ist macht einen doch etwas stolz, denn es ist nicht selbstverständlich in der BNN mit Bild und Namen erwähnt zu werden.

Wenn dieser Bericht erscheint, ist die Regenerationszeit schon wieder vorbei und ich werde mich die letzten Wochen bis zum IRONMAN Frankfurt weiter intensiv mit Hilfe meines Trainers Peter Sauerland vorbereiten, um meine Ziele zu erreichen!

Ein weiterer großer Punkt ist auch die Materialfrage gewesen. Diese konnte ich aber mit Hilfe von D-Cycles lösen und bin auf die nächste Woche gespannt :)

Bleibt sportlich

Euer TRImmDich – Christian Piri

Die Wettkampfphase beginnt – meine Trainingsleistungen im April und Mai

Wie schon im meinem Trainingslagerbericht geschrieben, ging es mit SportCoast im April nach Spanien an die Orangenblütenküste. Zeit um die Intensitäten etwas zu erhöhen und die Umfänge noch etwas zu steigern.Diagramm März_April

 

 

Überblick:
Aufgrund des Trainingslagers und des immer besser werdenden Wetters in Deutschland konnte ich meine Radleistungen sehr gut steigern und bin mit den Umfängen Rad, sowie Lauf sehr zufrieden. Leider kam in den letzten zwei Monaten das schwimmen und allgemeine Athletiktraining etwas zu kurz.

Für die nächsten Wochen bis zum Ironman in Frankfurt heißt es also nochmal Vollgas geben, Intensitäten steigern und etwas am Feinschliff arbeiten.

Bleibt sportlich ;)
Euer TRImmDich - Christian Piri

Nach Mallorca kam Peñíscola

Nach dem Trainingslager in Mallorca, mit dem Sauerland-Team, bei dem ich Kontakt mit einem top Trainer „Peter Sauerland“, welcher unter anderem Triathlon Profi Boris Stein zu seinen Erfolgen verhilft, knüpfen konnte, konnte ich mit einem straffen Trainingsplan ausgestattet mein zweites Trainingslager in Peñíscola starten.

In Deutschland hatte ich schon mit dem Veranstalter Sport Coast und Volker Mergen Kontakt aufnehmen können. Aus dem Gespräch ergab sich, dass ich an Spaniens Orangenblütenküsten als Radguide meine Kilometer sammeln konnte.CIMG0099

Volker Mergen ist schon seit Jahren mit der Gegend vertraut und organisiert dort Trainingscamps für jede Leistungsklasse. Bisher kannte ich das spanische Festland nur als Urlaubsziel und aus Erzählungen, umso mehr war ich positiv überrascht. Die verkehrsarmen gut asphaltierten Straßen sind für Radfahrer ein Traum!
Auch an Höhenmeter und anspruchsvollen Touren mangelt es nicht. Egal in welche Richtung man ausfährt überall liegt ein fruchtig angenehmer Duft von Orangen in der Luft.
Die Gegend bietet alles was man für ein anspruchsvolles Training benötigt, egal ob Kraft am Berg oder einfach mal auf der Ebene mit Power in die Pedale treten. Die Ortschaften Benicarló, Morella, Vinaros,… sind kleine verschlafene Ansammlungen von Häusern und mal ist eine Burg oder Ruine im Zentrum die gerne zu einem Wasser- oder Kaffeestopp einladen.

Das Wetter ist fürs Radeln perfekt und somit nehme ich nach den 12 Trainingstagen viel bräune und Kanten meiner Shirts und Hosen mit in die Heimat. Ebenso Klasse wie zum Radeln bietet sich die schöne Strandpromenade an. Hier kann man direkt nach Rückkehr der Radtour einen Koppellauf anhängen. Von ein bis zwanzig Kilometer ist alles möglich. Auch Trail-Läufe lassen sich in dieser Gegend gut in den Trainingsplan integrieren.

Zur gleichen Zeit meines Aufenthalts fand eine Triathlon Mitteldistanz in Peñíscola mit Start an der Burg statt. Perfekt für alle Saisonfrüheinsteiger geeignet und eine tolle Sache um Trainingslager und Wettkampf miteinander zu verbinden.

Schwimmen im Meer lässt sich um diese Jahreszeit morgens oder nachmittags nach dem Training perfekt mit einbauen, denn das Meer ist nur wenige Meter entfernt. Passend dazu waren die Neos von Tri11 natürlich auch mit dabei.
CIMG0045Wer lieber Kacheln zählen möchte hat die Möglichkeit ins etwa 15 Minuten entfernte Hallenschwimmbad zu gehen, dort steht einem eine 25 Meter Bahn zur Verfügung bei der alle acht Bahnen für Schwimmer abgeleint sind.

Durch die Apartanlage hat man auch die Möglichkeit seine eigene Verpflegung, welche alle in der Umgebung gekauft werden kann aufzubewahren.CIMG0031

Genug zur Gegend, jetzt zum Training.
Da SportCoast Giant Partner ist, hat er meist Jahresaktuelle Giantmodelle im Rennrad, MTB und Trekkingbereich im Radkeller der Hotelanlage zur Verfügung. Außerdem ist vor Ort Verpflegung von Sponser und OatSnack erhältlich, somit kann man sich lästiges Gepäck sparen.
Da ich von Peter Sauerland mit einem gut gefüllten Trainingsplan angereist bin, konnte ich diesen perfekt in das Camp dort integrieren.
Aufgebaut war mein Trainingslagerrhytmus nicht wie üblich in einem drei Belastungstage, Ruhetag, zwei Belastungstage, Ruhetag sondern aufgrund der individuellen An- und Abreise in einem drei Belastungstage, Ruhetag, drei Belastungstage, Ruhetag Rhythmus.CIMG0041Im Ersten Block standen Einrollen, eine Wellige und eine Bergige Etappe an, dazu kamen jeweils Koppelläufe von 4, 9 und 12 Kilometer. Den ersten Ruhetag nutze ich um die Gegend etwas zu erkunden und mich am Strand einfach etwas zu erholen um wieder entspannt in den zweiten Block zu starten. Dieser enthielt zwei längere Radausfahrten mit 110-140 km und anspruchsvollem Höhenprofil sowie eine qualitative Kraft am Berg Einheit, ebenso kamen intensivere Koppelläufe dazu. Der zweite Ruhetag wurde wieder zur Entspannung genutzt und ein ausgiebiges Freiwassertraining im Meer wurde mit eingebaut. Der letzten Belastungsblock startete mit der Königsetappe welche mit 160 km und 2500hm abgeschlossen wurde. Am vorletzten Tag wurde eine etwas kürzere intensivere Radausfahrt mit längerem Koppel eingebaut und am letzten Tag wurde eine entspannte 85 km Ausfahrt zum Ausrollen genutzt. Besonders Hilfreich bei den Radausfahren war mein Garmin EDGE 1000, welche durch das große Display und die Klasse Lesbarkeit bei jedem Lichtverhältnis positiv überzeugte. Ich hatte alle Routen von kurz bis Lang darauf abgespeichert und war somit für jeden Wunsch der Gruppe flexibel. Kurz die Strecke ausgewählt und die Karte im Richtigen Maßstab eingestellt und schon konnte die Tour losgehen.
Vielen Dank an CardioZone für die Bereitstellung des Gerätes.
Unsere Verpflegung vor Ort wurde ergänzt mit Immun Biest welches uns wieder Erkältungsfrei und vollkommen fit bis in die Heimat begleitete. Auf den Radausfahrten hatten wir die Gels von GU und Riegel von Clif mit dabei. Allerdings werde ich über meine Ernährung im Trainingslager und Wettkampf einen gesonderten Bericht schreiben. Wieder sehr hilfreich war das SP6.0 von Compex, welches mich nach jedem Training wie ein privater Masseur behandelte. So konnte ich mit Entspannter Muskulatur trainieren und senkte die Verletzungsanfälligkeit-genaueres könnt ihr aus meinen separaten Compex Berichten erfahren.
Nach neun Trainings- und zwei Ruhetagen kam ich erschöpft wieder in Deutschland an. Jetzt heißt es für einen kurzen Moment durch schnaufen, bis die heiße Phase des Trainings beginnt und die ersten Wettkämpfe starten. Mit den zurückgelegten Trainingseinheiten in dieser Trainingsperiode kann ich sehr zufrieden sein und nun in die kommende starten.

Bleibt sportlich ;)
Euer TRImmDich - Christian Piri

 

Sicherheit geht vor, auch die Räder müssen es bequem haben :)

2015-03-21 17.04.46Anfang diesen Jahres schaffte ich mir mit dem Seat Altea XL ein neues Fahrzeug an, in dem ich meine Räder problemlos im Innenraum transportieren kann.

Ich stellte mir nur die Frage welches System dafür geeignet ist und wo ich ein solches für den Fahrzeuginnenraum beschaffen kann.

Nach ein bisschen Recherche im Internet stieß ich auf radstand.de, dort bekam ich alle nötigen Infos und wurde sehr kompetent beraten!

Ich entschied mich für das Radstand Typ B Grundsystem und zusätzlich zwei Achsadapter, da ich zwei Räder mitnehmen möchte.

Die Montage war dank der ausführlichen Anleitung zügig erledigt.

Das Grundsystem wu2015-03-21 17.04.14rde mit zwei beiliegenden Adapterstücken in der Rückenlehne verschraubt, danach die Achsadapter an dem Grundsystem befestigt und schon konnte ich die Räder einladen.

Vorderrad und Sattel raus nehmen, Rad in den Kofferraum stellen und die Gabel vorne befestigen.

2015-03-21 17.05.31

Die ersten Ausfahrten haben meine Räder im Innenraum schon mitgemacht.

Fazit: Sie stehen sicher in der Halterung und durch ein verzurren der Hinterräder mit zwei Befestigungsbändern am Innenraum, wackelt auch nichts herum.

Ich bin überaus begeistert von diesem System und der Beratung durch Herrn Kaiser von radstand.de

Jeder der es leid ist die teuren Carbonräder, aufwendig in den Kofferraum zu legen, oder diese sogar aufs Dach bzw. den Radträger der Anhängerkupplung zu spannen, kann ich nur empfehlen nachzusehen ob es nicht auch das passende Modell von radstand.de gibt.

Weitere Infos findet ihr unter www.radstand.de

Bleibt sportlich ;)
Euer TRImmDich - Christian Piri

Februar und März zwei aufeinander aufbauende Monate

Endlich schaffte es auch die Sonne wieder sich zu zeigen. Durch die paar guten Tage im Februar konnte ich meine geplante Radkilometerleistung gut umsetzten und bin damit sehr zufrieden.

So war wieder eine Steigerung zum Vormonat möglich und meine Grundlagen für das erste anstehende Trainingslager in Mallorca mit dem Sauerland-Team waren gelegt.

Highlights im Februar
der Februar lief relativ ruhig ab. Einzig der 20 km Abschlusslauf der Rheinzaberner Winterlaufserie stand an, welchen ich aus vollem Training mit neuer persönlicher Bestzeit finishen konnte.

Anfang März ging es dann endlich ins erste Trainingslager nach Mallorca, nach Top Bedingungen in den ersten Trainingstagen mit Sonnenschein und Temperaturen an die 20 Grad, machte das Radeln so richtig Freude. In einem typischen 3:1/2:1 Rhythmus (auf 3 Belastungstage folgt ein Entlastungstag und auf zwei Belastungstage folgt ein Entlastungstag) starteten wir in die erste Woche. Schwerpunkt lag auf der zweiten Disziplin dem Radfahren, bei der wir die Kilometerleistung von Tag zu Tag steigerten. Nach unserem ersten Entlastungstag folgte eine lange Bergetappe, welche sich im Nachhinein schon als unsere Königsetappe herausstellte. Die zweite Trainingswoche war dann Wettertechnisch leider, mit teilweise böigem Wind und Regen nicht mehr optimal. Nicht desto trotz ging es in unserem Trainingsrhythmus weiter und die Intensitäten wurden gesteigert.

Zurück im Deutschen Klima, wünscht man sich sofort wieder zurück nach Mallorca. Trotz der kühlen und regnerischen letzten Märztage konnte die Form gut konserviert werden.

Highlights im März
Außer dem Klasse Trainingslager stand der Marathon in Freiburg an. Kurzfristig entschied ich mich dazu nur den halben zu laufen um keine Verletzungen und eine zu lange Regenerationszeit zu riskieren.

Diagramm Februar+MärzAusblick April/Mai
Ab April geht es dann auch mal ein bisschen schneller und intensiver im Training zu. Außerdem steht mit Sport Coastdas zweite Trainingslager in Valencia an.

Danach geht es schon Schlag auf Schlag mit den ersten Wettkämpfen weiter.

Ein großen Dank geht an das komplette Sauerland-Team die auf alle Fragen eine Antwort hatten und einen optimalen und familiären Trainingslager-Ablauf garantierten!!!

 

Bleibt sportlich ;)
Euer TRImmDich - Christian Piri

Weck das Biest in dir – Mit Biestmilch von IMMUN BIEST®

„Weck das Biest in dir“- dieser Spruch hat letztes Frühjahr bei mir großes Interesse geweckt.

Was steckt dahinter?
Was ist Biestmilch?
Wo bekomme ich das her?
Und ganz wichtig für mich war -
Brauche ich das überhaupt?“

Der Markt ist voll von Nahrungsergänzungsmitteln.
Jeder Hersteller wirbt im Internet, auf Plakaten und in Zeitschriften sind die Seiten voll mit Mitteln welche einen besser regenerieren lassen, den Laktatspiegel senken, die Ausdauerfähigkeit erhöhen und viele weitere Vorteile soll es geben.

Also Nachfragen kostet nichts und so frage ich bei Lars Curland, dem CEO von Immun Biest nach.
Der Kontakt kam sofort zustande und so wurden mir alle meine Fragen beantwortet. Auch auf der Homepage http://www.immun-biest.de/ sind alle Bestandteile und Herstellungsverfahren sehr gut erklärt.

Anfangs war ich wirklich skeptisch eingestellt, aber ich entschied mich durch die Empfehlung von Lars Curland, meine tägliche Ernährung mit Biestmilch zu ergänzen.
Nach einem Jahr habe ich durchweg nur positive Erfahrungen mit Immun Biest gemacht.
Ein Vorher-Nachher Vergleich, ist an dieser Stelle wohl etwas langweilig. Aber ich kann sagen, dass die Erkältungen welche ich in jedem Winter hatte komplett ausblieben. Mein Immunsystem fühlte sich stärker an und wenn alle anderen in der Winterzeit mit Schnupfen und Husten zu kämpfen hatten, waren bei mir keine Symptome zu erkennen.

Nach intensiven Einheiten erhöhte ich die Dosis und somit reduzierte sich meine Erholungszeit, sowie die Wettkampfregeneration um bis zu einem Dritte    l.

Meine momentane Anwendung sieht wie folgt aus:Kapseln

Ich nehme täglich die Premium Biestmilch Kapseln, sollte ich merken das ich etwas schlapp oder erschöpft bin, erhöhe ich die Dosis an diesem Tag einfach um das Doppelt- bis Dreifache.

 

FluidWährend anstrengenden Trainingsphasen, Trainingslagern und der unmittelbaren Wettkampfvorbereitung ergänze ich durch das Premium Biestmilch Fluid. Meist mische ich es morgens in's Müsli rein und so geht's gut vorbereitet in den Trainingstag.

Drops Guarana

Für unterwegs habe ich immer eine „Reserveportion“ Lutsch-Kautabletten dabei, denn das Guarana sorgt schnell für einen kleinen Extra-Kick.

Mit RE:CHARGE, dem neusten Produkt, konnte ich auch schon meine Erfahrungen machen und bin wirklich fasziniert. Endlich ein Protein Shake, welcher 100 % natürliche Inhaltsstoffe enthält und geschmacklich super lecker ist.RECharge
Er gehört nach harten Einheiten mittlerweile schon zum Standard und ich trinke ihn direkt danach.

Auch weiterhin werde ich die Immun Biest Produkte zu einer ausgewogenen Ernährung zu mir nehmen, denn Krankheiten und Ausfallzeiten im Training kann niemand gut gebrauchen.

Jedem der ähnliche Probleme mit Krankheiten, schlechter Regeneration oder auch Kraftlosigkeit im Alltag zu kämpfen hat kann ich nur empfehlen Immun Biest auch einmal auszuprobieren.

Euer TRImmDich – Christian Piri

Probleme mit der Schulter – mit Compex sind sie Geschichte

Das schlechte und ungemütliche Wetter in diesem Jahr haben ihren Teil dazu beigetragen, dass ich meine Schwimmeinheiten intensiviert habe.

SchwimmerIn der Vergangenheit zwang mich von Zeit zu Zeit meine Schulter immer wieder zu pausieren, plötzlich auftretende Schmerzen während dem Schwimmen ließen ein regelmäßiges Schwimm- und auch Krafttraining leider nicht zu. Es waren dann schon mal eine bis zwei Wochen Pause angesagt, bis ich wieder schmerzfrei war.

Ende letzten Jahres bekam ich dann das Compex SP 6.0 zur Verfügung gestellt. Ich glaubte anfangs nicht wirklich daran, dass ich durch regelmäßiges „unter Strom stehen“ meine Probleme in den Griff bekommen würde.

Doch da täuschte ich mich völlig!

Mir wurde empfohlen, regelmäßig nach den Schwimmeinheiten das Regenerationsprogramm über die Schulter laufen zu lassen und bei ersten Symptomen ein Schmerzbehandlungsprogramm zusätzlich zu verwenden.

2015-03-25 14.00.38

Gesagt getan, nach jeder meiner Schwimmeinheiten setzte ich mich abends aufs Sofa, klebte mir die Elektroden und lies nebenher Strom durch die Schulter fließen.
Durch die Wireless-Technologie waren keine störenden Kabel im Weg und ich konnte mich frei bewegen.
Anfangs war es ein ungewohntes Gefühl. Plötzlich zuckte der Arm, die Schulter und ein Kribbeln war zu spüren.

Falsch konnte ich nichts machen, denn das Gerät führte mich Schritt für Schritt durch das Programm, sowie das Anlegen der Elektroden.

Nach den ersten Wochen Trainingserholung, merkte ich einen deutlichen Unterschied. Meine Arme waren am folgenden Tag nicht mehr so „schwer“ als sonst und die Schmerzen in der Schulter blieben vorerst weg.

Anfang Januar stand dann der erste Härtetest an.
Ein 100 x 100 Schwimmen, klar bei mehr als drei Stunden schwimmen, würde man natürlich das ein oder andere „Wehwehchen“ bekommen.
Nach der super "Gaudi" im Wasser und der Erleichterung die zehn Kilometer überstanden zu haben, war ich gespannt, was meine Schultern und überhaupt mein ganzer Körper danach meldet.
Wie auch sonst nach dem Schwimmen, ließ ich sofort das Erholungsprogramm laufen. Bis abends war noch nichts zu merken. Tags drauf war es dann leider so weit, die Schulter schmerze und ich dachte mir schon, jetzt wieder 2 Wochen Pause passt gerade überhaupt nicht.

Schulter schmerzen

Aber ich hatte mit dem Compex SP 6.0 einen klasse Partner zur Hand. Schmerzbehandlung 2 mal am Tag durchgeführt und ich war verblüfft.
Am nächsten Tag waren die Schmerzen schon mehr als die Hälfte abgeklungen und ich konnte leichte Kräftigungsübungen am Zugseil durchführen. Zwei Tage später war die Schulter schon wieder wie neu und ich hatte beim Schwimmtraining außer einem leichten Ziehen nichts mehr gemerkt.

Dieses Ergebnis hat mir gezeigt, es funktioniert. Warum brauche ich als Bediener eigentlich gar nicht verstehen, hauptsache es klappt und meine gezwungenen Pausenzeiten werden minimiert.

Glüc2015-03-25 13.57.08klicherweise hatte ich in letzter Zeit noch keine anderen Beschwerden. Aber egal ob nach dem Laufen, Radfahren, Schwimmen oder dem Krafttraining. Das Compex SP 6.0 ist mein ständiger Begleiter und wird sofort zur Trainingserholung angewandt.
Seit dem fühlen sich die betroffenen Gliedmaßen nicht mehr so schwer und ausgelaugt wie sonst an, sondern sind nach kurzer Zeit schon wieder einsatzbereit.

Vielen Dank an Compex Deutschland für das Bereitstellen des Gerätes und an CardioZone, dass ich diese Plattform nutzen kann.

Euer TRImmDich – Christian Piri

Trainingsauswertung Januar

Januar, Nass, Kalt...aber trotzdem eine Steigerung!

Der Februar ist schon ein paar Tage alt, man merkt die Intensitäten werden höher und die Zeit für Auswertungen und Berichte sinkt ein wenig.
Nichts desto trotz habe ich mein Januar Training analysiert und ausgewertet.

Gefühlt zum Vorjahr war der Januar ein schlechter Monat, Nasskaltes Wetter, Schnee, Regen, Minusgrade.
Leider keine guten Aussichten für ein ausgiebiges Radtraining oder lange Laufeinheiten.

Doch die Zahlen lügen nicht, ich liege voll im Plan und habe im Januar mein Pensum über 10 % im Vergleich zu 2014 gesteigert.

TRImmDich - Christians Piri Januar

Highlights im Januar:

zum einen fand am 11.01.2015 der 15 km Lauf der Winterlaufserie in Rheinzabern statt, welchen ich mit neuer persönlicher Bestzeit abschließen konnte und zum Anderen war Ute Mückel zur Durchführung eines Schwimmseminars zu Gast.

Am 31.01. machte es Klick und endlich verstand ich mich mit dem Wasser!
Ute Mückel und Thomas Astheimer, gaben uns einen Einblick in die Welt des Schwimmens.
Mit einer Videoaufnahme am Anfang des Tages und der daraus folgenden Optimierung lernte ich, meinen Körper im Wasser richtig einzusetzen.
Sei es die Überwasserphase, das Eintauchen, Strecken- und Durchziehen der Arme, es war viel an diesem Tag.
„Viel“ aber im positiven Sinne, immer wieder wurde man korrigiert und einem die „Fehler“ erklärt.
Am Ende des Tages stand die abschließende Videoanalyse auf dem Programm, und siehe da. Die Änderungen wurden umgesetzt und somit hatte eine kleine Änderung plötzlich eine große Auswirkung auf die Wasserlage.
Jetzt heißt es für mich dranbleiben und das Erlernte zu verinnerlichen!
Ich danke Ute Mückel und Thomas Astheimer für das super Seminar und freue mich jetzt schon auf die nächste Schwimmeinheit!
Ausblick Februar:
Im Februar werde ich versuchen dem Wetter weiter zu trotzen um noch ein paar Kilometer zu sammeln und die Grundlagen weiter auszubauen.
In Rheinzabern steht der 20 km Lauf an und es werden vereinzelt hoch intensive Einheiten in den Trainingsplan eingestreut.

 

PS: Immer wieder werde ich im CardioBlog und auf meiner FB-Seite TRImmDich - Christian Piri interessante Erfahrungsberichte über Artikel aus dem CardioZone Onlineshop und Trainingsabläufe veröffentlichen.

Euer TRImmDich - Christian Piri

Compex Sport 6.0 im Praxistest (1) – von Coach Piri

Kaum war die neue Compex Serie auf dem Markt, bekam ich den Compex Sport 6.0 Wireless, um in einem Dauertest Erfahrungen mit dem Gerät zu sammeln

Zum Compex Sport 6.0 selbst:

Wie beim auslaufenden Wireless bekannt, wird das Gerät mit der Dockingstation geliefert. Die Anordnung der Empfänger und des Hauptgerätes sind gleich gefunden und schon konnten die Batterien geladen werden.

Der SP 6.0 funktioniert durch die Wireless Technologie, völlig kabellos. Keine Kabel mehr, die eventuell beim Training stören könnten. Das war für mich eine neue Erfahrung, da ich davor mit dem mi-Sport Kabel gebunden war.

Compex SP 6.0 Wireless EMS Muskelstimulator - Praxistest von Coach Piri im CardioBlog

Mit 30 Programmen in 5 Programmkategorien, hat man sehr viele Anwendungsgebiete abgedeckt. Eine Webanbindung über das Compex Wireless Portal ist ebenso möglich. So können Statistiken und Auswertungen erstellt werden. Auf jedem der vier Elektroden Anschluss Kanäle, sind die mi-scan und mi-range Funktion integriert. Außerdem ist ein Farbdisplay und ein Akku, welcher etwa zwei Stunden Trainingsdauer zulässt Standard bei dieser Serie.

Funktionen des Compex Sport 6.0

Die 5 Programmkategorien gliedern sich in folgende auf:

·         Konditionsaufbau

·         Schmerzlinderung

·         Erholung / Massage

·         Fitness

·         Regeneration

Ich werde von Zeit zu Zeit mehr auf die einzelnen Programme und deren Verwendung eingehen. Zuerst möchte ich einen Überblick zum Funktionsumfang und den Möglichkeiten, welche das Gerät bietet erstellen.

Ich war gespannt was mich erwarten würde, als ich das Paket öffnete. Auch das Auge kauft einen Artikel mit. Die Verpackung ist ansprechend, was alleine natürlich kein Kaufgrund ist, denn wie sagt man so schön: „Auf die inneren Werte kommt es an“. Diese fallen nicht nur auf den ersten Blick sehr positiv aus!

Compex SP 6.0 Wireless EMS Muskelstimulator - Praxistest von Coach Piri im CardioBlog

Die Bedienung überzeugte mich von Anfang an. Mit dem zentralen Hauptknopf können alle Funktionen gewählt und eingestellt werden. Das Gerät ist so kompakt, dass es ohne Probleme mit nur einer Hand bedient werden kann.

Das Anlegen der Elektroden ist dank der Piktogramme im Display kinderleicht und funktioniert schnell, da hat Compex wirklich wert auf Bedienerfreundlichkeit gelegt.

Ich als Sportler möchte mit dem Gerät arbeiten und für Training meine Zeit nutzen und nicht lange mit der Einstellung und Elektrodenplatzierung verbringen.

Da ich schon mit dem Compex mi-Sport trainiere und ihn für die Regeneration und Schmerzlinderung verwende fand ich die letzten Wochen mit dem SP 6.0 sehr interessant.

Obwohl sich die Geräte im Funktionsumfang und der Bedienung ähneln, sind es doch zwei unterschiedliche Geräte.

Das Hauptmenü und die Unterpunkte sind sehr gut gestaltet. Auch für Einsteiger ist es sehr einfach das richtige Programm, mit der idealen Elektrodenpositionierung zu finden.

Da eine komplette Beschreibung des Gerätes und der verschiedenen Programme den Rahmen dieses ersten Berichtes sprengen würde, werde ich in einzelnen Praxisbezogenen Beträgen darüber berichten.

Ebenso seht ihr auf meiner Facebookseite TRImmDich – Christian Piri unter www.facebook.com/byTRImmDich immer wieder Erfahrungsberichte und Einträge über das Compex oder andere Geräte, sowie Trainingseinheiten und Wettkämpfe.

Ich würde mich sehr über Feedback von euch und Themen Vorschläge über welche ich Berichten oder näher darauf eingehen sollte freuen.

Euer TRImmDich – Christian Piri

PS: ein neues Highlights also, das jetzt hier bei bei CardioZone Sportgeräte erhältlich ist. Was meint ihr? Ist da ein neuer Trainingspartner für Euch dabei?

TomTom Runner Cardio GPS Uhr – Praxistest von Coach Piri

Pulsmessung ohne Brustgurt, ja die TomTom Runner Cardio kann das!

Funktionen der TomTom Runner Cardio

Ist die Uhr aktiviert, misst sie den Blutvolumenfluss am Handgelenk durch zwei grün-leuchtende LED-Sensoren und berechnet dadurch die tatsächliche Herzfrequenz .
Die Uhr muss relativ eng am Handgelenk anliegen, sodass die grünen LED nicht mehr unter der Uhr durchschimmern. Denn ist sie zu locker angelegt, wird die Pulsmessung ungenau.
Das Pulssignal wurde mal innerhalb von 10 Sekunden gefunden, manchmal dauerte es bis zu einer Minute bis ich meine aktuelle Herzfrequenz sehen konnte. Im Vergleich zu einer mit Brustgurt gemessenen durchschnittlichen Herzfrequenz konnte ich Unterschiede zwischen 2 und 10 Schlägen feststellen, wer also Wert auf eine möglichst exakte Pulsmessung legt und den Kompromiss mit dem Brustgurt eingehen kann sollte auf diese Technik der Pulsmessung zurückgreifen.

TomTom Runner Cardio GPS Uhr - Praxistest von Coach Piri im CardioBlog TomTom Runner Cardio GPS Uhr - Praxistest von Coach Piri im CardioBlog

Was ich bei dieser Pulsmessung noch als negativen Punkt sehen muss, ist das Wintertraining. Da die Uhr immer direkt auf der Haut getragen werden muss, kann man nur Kompromisse eingehen.

Entweder ich ziehe mein Laufshirt drüber und muss es zurück schieben um auf die Uhr zu sehen, oder ich lasse es hinter der Uhr und bekomme ein kaltes Handgelenk.

Die Bedienung ist denkbar einfach und funktioniert via 1-Knopf-4-Punkt-Steuerung. Wenn man sich etwas damit beschäftigt ist es schnell möglich ohne Bedienungsanleitung alle Einstellungen vor, nach und während des Trainings vorzunehmen. Bei der TomTom ist es, so einfach wie möglich gehalten. Bei den drei Funktionen „Laufen“, „Laufband“ und „Stoppuhr“ komme ich, im nächsten Schritt, in die sportartspezifischen Einstellungen und kann dort die „Trainings“ wählen.

Um durch die Datenfelder zu blättern muss ich nach rechts klicken.Ist man im Hauptfeld wird durch nach links klicken die Einheit beendet, damit dies nicht zufällig passiert, muss die Taste etwa drei Sekunden gehalten werden.

Nach oben und unten klicken zeigt die eingestellten Unterpunkte wie Puls, Geschwindigkeit, Distanz, Zeit, etc. an.

Die Quick GPS Fix-Technologie, speichert bei regelmäßiger PC-Synchronisierung den aktuell verfügbaren Satelliten. Dadurch findet die Cardio Runner sehr schnell die Satelliten, aber auch an anderen Orten, an denen ich vorher noch nicht war, funktioniert die GPS-Suche gut und hat zügig Empfang.

Die Batterieanzeige ist offensichtlich auf  dem  unteren  Displayrand zu sehen, sobald ein Training  gestartet wurde. Bei voll aufgeladener Batterie steht die Uhr, für etwa 10 Stunden Trainingsbetrieb zur Verfügung.

Eine Navigationsfunktion steht nicht zur Verfügung, was mich persönlich aber nicht stört. Denn es ist eine Läuferuhr und kein Navigationsgerät, da stehen für mich andere Funktionen im Vordergrund.

Laufen im Regen, Duschen und schwimmen macht der Runner nichts, denn sie ist bis 50 m Wasserdicht.

Display der der TomTom Runner Cardio

Das große Display kann bei Tag und bei Nacht sehr gut ablesen werden.

Die Anzeige besteht aus drei Bereichen: ein großes Hauptfeld und  zwei kleineren Feldern am oberen Display, welche man sich manuell konfigurieren kann.

Während des Trainings kann per Knopfdruck das Hauptfeld schnell geändert werden.

Wünschenswert fände ich, wenn die Menüführung durchgängig wäre und nicht am Ende angekommen, alles wieder zurück geblättert werden muss, um an den Anfang zu gelangen.

Auch ein Nachtmodus ist integriert, so dass die Beleuchtung permanent eingeschaltet bleibt. Bei ausgeschaltetem Nachtmodus kann ganz einfach per „Fingertip“ am rechten Bildschirmrand die Beleuchtung eingeschaltet werden.

Training mit der der TomTom Runner Cardio

Man kann natürlich einfach die Uhr starten und los laufen, oder man wählt einer der vorgegebenen Trainings aus. Intervalle, Runden oder möchte man in einer bestimmten Herzfrequenzzone oder einem Tempo, sein Training absolvieren, ist dies auch einstellbar.

Zusätzlich kann man eine gewisse Distanz vorgeben oder Kalorien, welche verbraucht werden sollen, einstellen. Möglich ist es auch gegen eine Aktivität welche schon einmal durchgeführte wurde anzutreten.

Zu viel darf man allerdings nicht erwarten, Intervalle mit einer Ein- und Auslaufzeit sind problemlos möglich, aber leider sind komplexere Einheiten nicht möglich.

Rundenzeiten fehlen leider auch, außer man wählt die Trainingsart „Runden“ aus und stellt dort eine Distanz ein.

Laufbandtraining ist problemlos möglich, denn danach kann die Uhr mit den Daten des Laufbandes manuell kalibriert werden.

Es  stehen einem fünf Intensitätszonen zur Verfügung, welche auf einem Datenfeld angezeigt werden.

·Sprint                       Intervalltrainings

·Tempo                      hohes Tempo, für mehr Geschwindigkeit und Ausdauer

·Ausdauer                moderates bis hohes Tempo für bessere VO²-Max

·Fitness                    moderates Tempo, Fettverbrennung

·Einfach                   Leichtes Training, Auf- oder Abwärmen
Der Vibrationsalarm erleichtert das Training. Bei eingestellten Zielen, Runden oder ähnlich erinnert einen die Uhr daran, wenn ein Ziel erreicht wurde. Auch akustisch wird man erinnert, die Töne können aber leider nicht deaktiviert werden.

Daten-Auswertung und Export mit der der TomTom Runner Cardio

Mit dem im Lieferumfang enthaltenen USB Ladekabel inkl. Dockinganschluss kann der PC und die Uhr verbunden werden. Die Daten sollen auch via Bluetooth und entsprechendem Programm für Apple und Android übertragen werden. Leider funktionierte das bei mir mit dem neuen Android 4.0 nicht, aber eine Lösung soll demnächst kommen, daher kann ich dazu leider kein Feedback abgeben.

TomTom Runner Cardio GPS Uhr - Praxistest von Coach Piri im CardioBlog TomTom Runner Cardio GPS Uhr - Praxistest von Coach Piri im CardioBlog

Mit MySports Connect wird die Uhr verbunden und die Synchronisation durchgeführt. Einstellungen wie Größe, Alter, Gewicht und Geschlecht können ebenfalls konfiguriert werden. Die Web Anwendung zeigt leider nicht mehr an als sie muss.

Distanz, Dauer, verbrannte Kalorien, Tempo, Anstiege, Puls, im Prinzip alle für Läufer relevanten Daten lassen sich abrufen. Die Kartenfunktion zeigt den zurückgelegten Weg in Abschnitten an. Leider sind manuelle Einstellungen einer Aktivität und ein Aktivitätsvergleich nicht möglich.

Fazit zur TomTom Runner Cardio

Während meiner Trainingsläufe im Freien und auf dem Laufband, konnte ich mir einen guten Eindruck der TomTom Cardio Runner verschaffen. Für mich ist sie eine gelungene Einsteiger Uhr, für Läufer, welche leicht zu bedienen ist. Wer kleine Abweichungen bei der Pulsmessung akzeptieren kann und dadurch den Vorteil nutzt, keinen Pulsgurt tragen zu müssen, für diesen ist die TomTom eine gute Sache. Wer etwas mehr Wert auf Auswertbarkeit und Genauigkeit legt, dem könnte durch Polar oder Garmin Produkte sicher weiter geholfen werden.

Die TomTom Runner Cardio GPS Uhr wurde freundlicherweise von CardioZone Sportgeräte zur Verfügung gestellt. Die TomTom Runner Cardio und Multisport GPS Uhren findet ihr hier im CardioZone Onlineshop.

jetzt den 20 Euro Gutschein für TomTom Runner und MultiSport bei CardioZone einlösen

Der Gutschein im Wert von 20,- Euro wird dann automatisch von deinem Bestellwert abgezogen. *Der Gutschein gilt ausschließlich für die TomTom Runner und Multisport Modelle, ist befristet gültig bis zum 31.01.2015 und kann in dieser Zeit von dir einmal eingelöst werden. Eine Teileinlösung ist nicht möglich. Eine Verrechnung mit bereits erteilten Bestellungen ist nicht möglich. Pro Kunde ist jeweils nur ein Gutschein einlösbar.

Ablauf Trainingsplanung – Coach Piri

Um meinem Micro-Blog Namen „Coach-Piri“ mal wieder gerecht zu werden, habe ich bezüglich meines Beitrages „Mein Triathlonjahr“ die Erstellung meiner Trainingsphasen genauer beschrieben.

  • Wie komme ich auf diese Phasen?
  • Welche Hintergründe und Überlegungen stecken in dem Plan?
  • Mittels welcher Faktoren plane ich die Einheiten?

Zuerst einmal habe ich Leistungstests, in allen drei Disziplinen, absolviert um meine derzeitige Form bestimmen zu können. Die Schwimmleistung habe ich anhand eines 400 m Tests ermittelt. Nach lockerem Einschwimmen, ein paar Technikübungen und Steigerungen zum aufwärmen, schwamm ich 400 m Vollgas. Mit einem Ergebnis von 6:17 Minuten kann ich zu diesem Zeitpunkt der Vorbereitung sehr zufrieden sein. Daraufhin plante ich mir 2-3 Schwimmeinheiten pro Woche ein, da in meinem Verein drei Trainings in der Woche angeboten werden, lässt sich dass super mit meinem persönlichen Plan verbinden.

Ablauf Trainingsplanung - Coach Christian Piri im CardioBlog von CardioZone Sportgeräte

Beim Laufen kann man verschiedene Varianten anwenden um seinen Leistungsstand abzurufen. Zum einem gibt es den Conconi Test, dieser Test stellt eine bedingt taugliche Möglichkeit dar die anaerobe Schwelle als Indiz der Leistungsfähigkeit, zu ermitteln. Auf dem Laufband erhöht man das Tempo alle 200 m um 0,5 km/h bis die maximale Geschwindigkeit erreicht wird und abgebrochen werden muss. Am Ende jeder Stufe wird die Herzfrequenz und Geschwindigkeit aufgeschrieben. Als Auswertung dient ein Diagramm bei dem es erst ein linearer Verlauf ist und sobald die Linie abflacht ist laut Conconi der Punkt erreicht, an dem die Leistung nur noch anaerob umgesetzt werden kann (Deflexionspunkt).

Eine zweite Möglichkeit bietet der Laktat-Feldstufentest, diesen kann man, wenn man das nötige Material besitzt, z.B. einen Lactate Scout + selbstständig durchführen.

Ablauf Trainingsplanung - Coach Christian Piri im CardioBlog von CardioZone Sportgeräte

Wer nicht im Besitz eines Laktat-Messgerätes ist, kann diesen auch von ein er Institution durchführen lassen. Einen einfachen schnellen Test, welcher einen guten Aufschluss über die momentane Fitness und den Leistungsstand geben kann ist ein „Sprinttest“ anhand der Meterzahl welche in 4 Minuten zurückgelegt werden kann komme ich auf einen aussagekräftigen Wert.

Ich schaffte 1140 m, dabei liege ich wie beim schwimmen auch ganz gut. Laufeinheiten plane ich mir, da ich den Schwerpunkt Freiburg Marathon im März 2015 habe, drei pro Woche ein. Einen langen Dauerlauf, eine intensive Kurze Einheit und eine zur Steigerung der Laufkraft mit Lauf-ABC Einheiten.

Ablauf Trainingsplanung - Coach Christian Piri im CardioBlog von CardioZone Sportgeräte

Auf dem Rad führte ich einen FTP Test durch, welchen ich durch mein vorhandenes Garmin Vector System super auswerten konnte. Auch bei diesem Test wurde das Auf- und Abwärmen mit eingebaut. Der Hauptteil bestand darin, zuerst 5 Minuten alles zu geben, danach 10 Minuten locker rollen. Danach heißt es 20 Minuten die größte Leistung zu bringen welche man schafft. Die FTP liegt bei 95 % der 20 Minutendurchschnittsleistung. Daraufhin konnte ich meine Leistungszonen bestimmen.

Um auch beim Radfahren ohne Leistungsmesser in einem schnellen und einfachen Test einen Überblick über den aktuellen Stand zu bekommen, kann man auch hierbei einen 4 Minuten Test durchführen. Dabei geht es darum vier Minuten auf einer ebenen Strecke Vollgas zu geben, die Durchschnittsgeschwindigkeit bzw. zurückgelegte Strecke ergibt das Testergebnis.

Da ich im Winter meine Grundlagen aufbauen möchte, führte ich diesen Test noch nicht durch. Spätestens Ende November steht er aber fest auf dem Plan. Über die Wintermonate steht einmal in der Woche Spinning an. Je nach Wetter kommen dann noch ein bis zwei Einheiten auf dem Rennrad oder Mountainbike dazu.

Jede Vorbereitungsphase besteht aus 8 Wochen, welche sich in zwei 4 Wochen Blöcke gliedert. Aufbauend auf der ersten Trainingswoche plane ich in der zweiten Woche eine 5 % Steigerung der Umfänge ein. Die Umfänge der dritten Woche liegen wieder etwa 5% höher als die der zweiten Woche. Die vierte gilt als Entlastungswoche, dort schrumpften die Umfänge auf etwa 90-95% der Woche eins. Den zweiten 4 Wochenblock beginne ich etwa mit 110% gesehen zur Entlastungswoche.

Jede Vorbereitungsphase baut auf die vorherige auf und somit steigert sich die Leistung Wellenförmig durch die verschiedenen Be- und Entlastungsphasen.

Ablauf Trainingsplanung - Coach Christian Piri im CardioBlog von CardioZone Sportgeräte

Vorbereitungsphase 1                     8 Wochen

  1. Oktober bis 21. Dezember

Vorbereitungsphase 2 8 Wochen

  1. Dezember bis 15. Februar

Vorbereitungsphase 3                     8 Wochen

  1. Februar bis 12. April

8-19. März Trainingslager Mallorca

29.03 Freiburg Marathon

Wettkampfphase                              8 Wochen

  1. April bis 07. Juni

22.04-02.05. Trainingslager Sport Coast

07.06. 70.3 Kraichgau

Unmittelbare Wettkampfphase      4 Wochen

  1. Juni bis 05. Juli

05.07. IM Frankfurt

Wichtig bei einer Trainingsplanung ist, dass man seine Trainingszonen und den aktuellen Leistungsstand kennt. Denn man sollte bei seinem Training ein gesundes Mittelmaß zwischen Intensität und Dauer finden. Daher empfehle ich auch eine Leistungsdiagnostik am Anfang der Vorbereitung.

Im nächsten Bericht gehe ich auf die Tagesplanung, alternativen Einheiten und Regenerationsphasen ein.

 

Mein Triathlonjahr by TRImmDich – Christian Piri

Kaum war meine Saison 2014 vorüber, schon machte ich mir über die kommende Saison Gedanken. Sicher war, dass ich im Juli beim Ironman Frankfurt mein Debut auf der Langdistanz geben werde und als Formtest den Ironman 70.3 Kraichgau ins Visier genommen habe. Im September setzte ich mich an meine Jahresplanung. Auf was muss ich achten? Was ist sinnvoll?...
Mehr lesen

Rollentraining mit dem Compex mi-Sport Muskelstimulator

Liebe Fans, an dieser Stelle berichtet Triathlon Athlet aus der Praxis für die Praxis: Triathlon, Training, Geräte-Rezensionen und Ernährung. Christian hat im Laufe der Jahre wertvolle Praxiserfahrungen mit unseren Trainingscomputern und uskelstimulationsgeräten gemacht und wird an dieser Stelle neutral und kritisch als Leistungssportler darüber berichten.

Rollentraining mit dem Compex mi-Sport Muskelstimulator

Christian: "Vor kurzem war es soweit und ich begann meinen mi-Sport genauer unter die Lupe zu nehmen. Was kann das Gerät alles und wozu kann ich es als Triathlet verwenden?
Es hat 8 Programmkategorien: Aufwärmen, Sport, Erholung, Cross- Training,
Schmerzlinderung, Rehabilitation, Test, und Fitness Basis.

Für mich hieß es nun aus einer Vielzahl von Programmen die für mich Praktikabelsten und hilfreichsten herauszufinden.
In meinen kommenden Erfahrungsberichten werde ich auf die einzelnen Programme und
Verwendungsmöglichkeiten noch weiter eingehen.
In diesem beschäftige ich mich mit der Programmkategorie „Sport“ - „Aerobe Ausdauer“, da ich in der jetzigen Saisonphase meinen Schwerpunkt auf die Grundlagenausdauer lege.
Meine erste Trainingseinheit auf dem Rollentrainer wurde dann auch gleich unterstützend mit dem Programm durchgeführt.

Coach Piri: Rollentraining mit dem Compex mi-Sport Muskelstimulator
Zuerst klebte ich die Elektroden mit dem Testprogramm unter Zuhilfenahme des Motor Point Pen an die richtigen Stellen und verlegte die Elektrodenkabel unter meiner Radhose so das sie mich beim Treten und im Wiegetritt nicht behindern würden.

Programm „Aerobe Ausdauer“ Stufe 1 gewählt und los ging es.
Trittfrequenz immer >90 gehalten und der Puls im im GA1 gehalten.

Anfangs war es doch ein ungewohntes Gefühl, wenn Strom durch die Oberschenkel fließt und die Muskeln anfangen zu zucken, aber nach kurzer Zeit hatte ich mich daran gewöhnt und fand es wirklich in Ordnung. Auch meine Bedenken zwecks den Elektrodenkabeln lösten sich in Luft aus, die 3 Minuten welche ich am Anfangs investiert hatte um die Kabel gut zu verstauen zahlten sich aus.
Nach 55 Minuten Training merkte ich auch, dass sich die Beine anders anfühlten, als wenn man ohne den Compex gefahren wäre.
Einen Tag später hatte ich einen leichten, aber ungewohnt tiefsitzenden Muskelkater in meinen Oberschenkeln.
Ich bin gespannt wie sich die weiteren Trainingseinheiten auf der Rolle über den Winter
entwickeln werden, geplant sind die ersten Wochen Einheiten im Aeroben Bereich, danach werde ich zusätzlich noch Anaerobe, sowie reine Kraft Einheiten auf der Rolle einfließen lassen.
Das Indoor Cycling hat in meinem Trainingsplan über die Wintermonate einen fixen Anteil, aber auch das Rennrad- oder MTB-Fahren bleibt natürlich weiterhin fester Bestandteil."

Christian Piri

Start frei für Coach Piri´s Micro-Blog

Liebe Blog-Leser, wir starten hier `was Neues.

Im lockeren Gespräch mit einem unserer langjährigen Kunden wurde die Idee geboren: Berichte aus der Praxis für die Praxis: Triathlon, Training, Geräte-Rezensionen und Ernährung. Christian hat im Laufe der Jahre wertvolle Praxiserfahrungen mit unseren Trainingscomputern und Muskelstimulationsgeräten gemacht und wird an dieser Stelle neutral und kritisch als Triathlet darüber berichten.

Christian, erzähl uns ein wenig über Dich:

„Gerne. Die Essentials: Christian Piri, Jahrgang 1986, 1,86 m groß und betreibe leidenschaftlich Sport. Zum Triathlon kam ich auf Umwegen über den Fußball … Seit 2010 hat mich der Triathlonsport jedoch immer mehr fasziniert und ich fing an, mich intensiver damit zu beschäftigen.

Nach einigen Sprint- und Olympischen Distanzen, verschlug es mich 2013 zum ersten Mal auf die Mitteldistanz. Beim Challenge Kraichgau erreichte ich mit 4:53 Stunden ein für mich respektables Ergebnis, das mich motiviert hat, weiter darauf aufzubauen. Ich hatte Blut geleckt und wollte mehr … aber dazu später.“

Warum der micro-Blog hier und die Facebook Seite?

Christian: „Diese Frage habe ich mir oft gestellt. Gibt es etwas was ich kann, was andere nicht können? Gibt es Alleinstellungsmerkmale? Wohl kaum, denn es gibt sehr viele gute Blogs über Ernährung, Triathlon, Technik und Training. Genau diese Mischung macht es jedoch aus! Jeder Leser hat so die Möglichkeit bei jedem etwas mitzunehmen,  das zu ihm passt.

Um was geht es Dir?

Christian: „Wie viele andere Menschen, möchte ich euch hier einen Einblick in mein Triathlon-Jahr geben. Es wird um Trainingswochen, Trainingslager, Technik, Ernährung, Wettkämpfe und was noch alles so dazu gehört berichtet.“

Warum kein eigener Blog?

Christian: „Ich habe mit meinem Partner CardioZone eine super Grundlage geschaffen und konnte mich so an seinen Blog „www.cardioblog.de“ hängen.“

Wie können wir Kontakt mit Dir aufnehmen?

Christian: „Hier im Blog oder direkt über Facebook: www.facebook.com/byTRImmDich“

Christian Piri Blog ueber Training & Coaching bei CardioZone

Deine Ziele in 2015?

Christian: „Nach der Saison ist vor der Saison, somit ist meine Wettkampfplanung für 2015 auch schon abgeschlossen. Mein Hauptwettkampf wird im Juli 2015 der Ironman Frankfurt sein mit meiner Premiere auf der Langdistanz. Mein primäres Ziel ist es natürlich das Rennen erfolgreich zu beenden; und dass Ganze am besten noch unter 10 Stunden. Ab November werde ich mich auf dieses Ziel strukturiert und nach Plan vorbereiten.

Nach meinem Trainingslager in Mallorca, organisiert von Pierre Jander, im März 2015 und dem ersten großen Formtest, dem Freiburg Marathon, geht es 4 Wochen später schon wieder mit Sport Coast ins 2. Triathloncamp nach Peñíscola.

Im Juni steht der Ironman 70.3 Kraichgau an, bei dem ich mit einem Qualiplatz für die 70.3 WM in Zell am See liebäugle.

Nach dem Wettkampf heißt es sich noch einmal intensiv auf Frankfurt vorbereiten um am „Tag X“ topfit zu sein. Was danach kommt lasse ich mir noch offen, es gibt den Plan mit Zell am See oder einen schönen Saisonabschluss beim Teide Xtreme auf Teneriffa.

Dein nächster Beitrag?

Demnächst hier :-)

Top